"Calypso"

Sud#7

Pilsner


Stammwürze: 12,7°P

Alk.: 5,5 Vol%

Bittere: 35 IBU

Farbe: 10 EBC

Ausschlagmenge: 23l


Zutaten:

Malz: Pilsner Malz, Carahell

Hopfen: Spalter Select (Vorderwürze, Bitterhopfen, Aromahopfen)

Hefe: Jack's M84

aufbereitetes Wasser


Mein erster Sud, den ich nicht 1:1 von einem Rezept nachgebraut habe, sondern selbst erstellt habe.

Inspiriert wurde ich vom Pilsrezept von "RUHRPOTTBREW".

Als Hefe habe ich nicht den Standard (W34/70) verwendet, sondern Mangrove Jack's M84, der Malzkörper wird hier besonders betont.

Aufgrund der Hefe, hat das Bier auch seinen Namen. Beim Hopfen habe ich mich komplett auf Spalter Select konzentriert.

 

Aus dem Gärfass wurde in ein 19l und ein 5l Fass abgefüllt und für eine Woche Zwangskarbonisiert mit 0,9 bar @ 6°C. Das sollten dann 4,9 gCO2/l werden. Somit erfülle ich das erste mal auch das deutsche Reinheitsgebot.


ispindel - Stammwürzemessung per WLAN direkt aus dem Fass

Ab diesem Sud setze ich ein technisches Hilfsmittel ein, welches mir die Stammwürze direkt aus dem Gärfass per WLAN bei mir an meinen hauseigenen mqtt Broker gesendet,

 

Die ispindel

Informationen zum Aufbau der ispindel habe ich von folgender Seite:  https://www.ispindel.de/

 

Hier abgebildet meine V2.0, bei diesem Sud kam allerdings noch mein Prototyp mit Lochrasterplatte zum Einsatz, ist einfach nicht so schön zum Fotografieren.

Der erste Sud, den ich mit meiner iSpindel (hier kam der Prototyp zur Anwendung) überwacht habe.

 

Es ist sicherlich eine Spielerei und stimmt auch nicht auf die Kommasttelle genau (je nach Kalibrierung), aber um sich den Verlauf anzusehen und das Ende der Gärung abzuschätzen echt ne tolle Sache.

 

Das Bild zeigt den Verlauf der Stammwürze über den Gärprozess.

Schön zu sehen, dass der Hauptgärprozess in kürzester Zeit stattfindet.

 

 

Auch die Temperatur im Gärfass wird per WLAN übertragen.

 

Die Hefe benötigt 10°C bis 15°C, das passt, habe immer mal wieder mit dedr neu programmierten Kühlschranksteuerung gespielt.

 

Vor dem Umfüllen in Fässer gab es noch eine Diacetylrast von 24 Stunden bei Zimmertemperatur, das entfernt einen süßlichen Buttergeschmack des Bieres.

 

 


Das erste "Zwickeln"

Mitte März haben ein Nachbar und ich das Bier das erste mal gezwickelt ... gezapft direkt vom Fass aus dem Kühlschrank ... äußerst zufrieden mit dem Bierergebnis.